aus gegebenem Anlass ...
mal eine Quizfrage:
Wenn Josef zu Jesus' Geburt 1 Cent zu 5 % Zins angelegt hätte, dann wäre das heute wie viel?
310 Milliarden?
Ja, 310 Milliarden mal das Erdengewicht aus Gold (ich persönlich finde ja 88 Milliarden mal die Erde (Volumen) aus purem Gold schlüssiger).
Nur ein Trottel antwortet da: "Das ist doch unrealistisch, so lange kann das Geld doch keiner anlegen ..."
Es geht hier nicht darum, ob es realistisch ist. Es geht nur darum, ob ein Wirtschaftssystem, das so funktioniert, Bestand haben KANN?!
Ich hab es mal mit OpenOffice nachgerechnet, weil ich es anfangs auch nicht glauben konnte. Hier das ganze als OO-Dokument und hier für MS Excel.
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Pysycache-move Alben selbst erstellen
Pysycache ist eine Lern-/Spielsoftware für Kinder.
Bei
einem Spiel (pysycache-move) muss mit der Maus ein Bild "freigewischt"
werden. Es stehen verschiedene Bilderthemen zur Verfügung. Da die
Themen schon bald langweilig werden und auch Geschmackssache sind, habe
ich ein Skript geschrieben, mit dem man eigene Bilder als Thema
verwenden kann.
Zuerst Pysycache installieren
sudo apt-get install python-pygame libc6-dev
installieren,
um alle Abhängigkeiten zu lösen. libc6-dev wird zumindest unter Ubuntu
benötigt, da sonst eine Meldung wegen einer fehlenden crt1.o erscheint.
Das Programm im Quellcode hier runterladen, entpacken und mit ./install.sh installieren. Zum Abschluss der Installation muss man noch seinen Benutzer in der Gruppe pysycache hinzufügen (Unter System --> Systemverwaltung --> Benutzer und Gruppen) und anschließend sich erneut anmelden.
Zumindest bei mir
war es erforderlich den Eintrag im Startmenü zu ändern. Der Typ der
Anwendung muss auf "Anwendung im Terminal" geändert werden.
Das neue Skript hier runterladen und als root in /usr/bin speichern. Anschließen mit "chmod 755 pysy-move-generator.sh" ausführbar machen.
Man
hat 3 Möglichkeiten, das Skript zu starten. Mit
"pysy-move-generator.sh" startet die Konsolenversion, verwendet man die
Optionen "-kde" oder "-gnome" wird eine GUI für KDE bzw. GNOME
gestartet. Zuerst wird der Name des Albums abgefragt.
Es gibt zwei Varianten ein Album zu erstellen:
1) Die Bilder, die den Hintergrund anfangs verdecken, werden aus Kopien des Orginalbildes gemacht und mit imagemagick manipuliert.
2) Es werden vorgegebene Bilder als Vordergrund benutzt.
Variante 1
Man kopiert alle Bilder, die man verwenden möchte, in einen Ordner und führt dort das Skript aus.
Der Ordnername darf wahrscheinlich keine Leerzeichen enthalten und die Bilder müssen im Querformat sein.
Die
Bilder werden mit imagemagick bzw. convert auf die erforderliche Größe
von 720x540 pixel skaliert und anschließend manipuliert. Es werden dann
im Spiel zufällig eines der Bilder als Vordergrund verwendet. Die
verwendeten Varianten können natürlich verändert oder auskommentiert
werden und sehen so aus:
Version a (Filter noise):![]() |
Version b (Filter charcoal):![]() |
|
Version c (Filter paint):![]() |
Version d (Filter emboss):![]() |
|
Version e (Filter blur): ![]() |
Variante 2
Man kopiert alle Hintergrundbilder in ein Verzeichnis. Dann erstellt man dort einen Ordner namens "cover". In diesen Ordner kopiert man alle Bilder, die weggewischt werden sollen. Es werden dann im Spiel zufällig eines der Bilder als Vordergrund verwendet.
Die Bilder werden auf die richtige Größe skaliert und die Konfigurationsdateien werden entsprechend erstellt.
Anschließend werden die Daten in das Benutzerverzeichnis von Pysycache kopiert.
Wer will, kann dann noch das Logo des Albums mit einem Grafikprogramm verschönern. Durch Auskommentieren der entsprechenden Zeilen wartet das Skript vor dem Kopieren, sodass man schon dort das Logo verändern kann.
Nun kann kann Pysycache gestartet werden und das neue Album steht zur Verfügung.
Ich bin weder Programmierer noch Grafiker, insofern ist es bestimmt möglich einen schönen Quellcode zu schreiben oder die Bilder schöner zu manipulieren. Für Anregungen bin ich jederzeit zu haben.
Auch bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung (siehe Kontakt)
Danke an Vincent, den Autor von pysycache. Er zeigt auf der pysycache-Seite auch eine bebilderte Beschreibung der 3 verschiedenen Skript-Ausführmöglichkeiten (Shell, KDE, GNOME).
Automatisches Einbinden von externen verschlüsselten Partitionen
Meine mittels LUKS verschlüsselte Partitionen auf einer externen Festplatte wurde nicht
mehr automatisch eingebunden, obwohl das Passwort abgefragt wurde. Die Partition wurde zwar noch auf /dev/mapper/luks_crypto_$id gemappt, man konnte danach auch ohne Probleme die Partition manuell mounten, aber das war's dann auch.
Hier hilft, die folgende Datei zu löschen:
/etc/udev/rules.d/65-dmsetup.rules
Seitdem wird die Partition wieder automatisch gemountet, sobald ich die Platte einstöpsele und das Passwort eingebe. Fragt mich nicht warum, aber es funktioniert. Danke an Peter Wainwright, der die Lösung in einem Bugreport beschrieben hat.
Adressbuch, Bookmarks und Kalender über WebDAV synchronisieren
Meine Lesezeichen von Firefox, mein Adressbuch von Thunderbird und meine Termine/Aufgaben von Sunbird bzw. Lightning unter Thunderbird werden jetzt über mein gmx-Mediacenter mit Hilfe von WebDAV synchronisiert.
Der gmx-Mediacenter ist dabei nur eine Zwischenstufe, letztenendes soll das ganze auf einem eigenen Server gespeichert werden. Das hat leider noch nicht funktioniert. Aber ich bleibe am Ball.
Firefox
Bis jetzt habe ich immer Foxmarks (www.foxmarks.com) benutzt, um meine Bookmarks zu synchronisieren. Da man aber nie weiß, was so ein Dienst mit meinen Bookmarks macht (verkaufen, durchsuchen, ...?), sollen meine Bookmarks woandershin. Eigentlich sollte Foxmarks auch mit dem gmx-mediacenter funktionieren, bei mir wollte es aber nicht.
Mit der Erweiterung Bookmarks Synchronizer ist das kein Problem.
Einstellungen wie folgt eintragen:
Server: mediacenter.gmx.net
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Man muss zuerst einmal die xbel.xml exportieren und manuell in den Mediacenter bzw. den eigenen Server hochladen, damit es funktioniert.
Thunderbird
Mit der Erweiterung Addressbooks Synchronizer und den folgenden Einstellungen sollte es kein Problem sein. Es können mehrere Adressbücher synchronisiert werden, alerdings müssen sie auf allen Computern den gleichen Namen haben.
Es ist kein wirkliches Synchronisieren, sondern es wird beim Start von Thunderbird das Adressuch vom Server runtergeladen und beim Beenden wieder hoch. Ist also eher für den Anwender gedacht, der an mehreren Rechnern arbeitet, aber nicht zeitgleich.
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Sunbird / Lightning(Erweiterung für Thunderbird)
Sunbird und Lightning können von Haus aus Kalenderdateien auf Netzwerk-Servern ablegen. Der Kalender kann u.a. im iCal-Format (*.ics) gespeichert werden.
Zu Beginn einen neuen Kalender anlegen --> im Netzwerk angeben und dann den Pfad auf dem Server eintragen (in meinem Fall https://mediacenter.gmx.net/kalender.ics). Danach kommt eine Benutzername- und Passwortabfrage.
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Falls irgendwas beim ersten Upload nicht funktionieren, würde ich als erstes mal versuchen, die Dateien manuell auf den Server zu kopieren (Bookmarks, Adressbuch oder Kalender exportieren und dann über das Webinterface oder direkt über WebDAV)
Für den Fall, dass die Erweiterungen in späteren Versionen mal Probleme bereiten sollten, hier noch die von mir verwendeten Versionen:
Bookmarks Synchronizer 1.03
Addressbooks Synchronizer 0.8.1a2
Nützliche Programme unter Linux
Analog zu meiner Liste der nützlichen Windows-Programme, starte ich jetzt noch eine Liste mit Linux-Programmen, die nicht in den (Ubuntu-)Repositories enthalten sind. Liste wird nachundnach erweitert. Vorschläge sind willkommen.
System
tcgui Eine schöne GUI für Truecrypt (Verschlüsselungsprogramm)
Grafik
PosteRazor Programm zum mehrseitigen Ausdrucken von Postern
Thunderbird mit 2 Profilen gleichzeitig
Will man Thunderbird unter Linux mit zwei Profilen gleichzeitig öffnen, z.B. weil man mit 2 Personen den Rechner benutzt und keiner auf Thunderbird verzichten will, dann geht das so:
nano /usr/bin/tb_achim.sh
dann folgenden text einfügen (natürlich achim durch eigenen user ersetzen)
#/bin/bash
export MOZ_NO_REMOTE=1
/usr/bin/thunderbird -P Achim
Abspeichern und dann noch
chmod 755 /usr/bin/tb_achim.sh
chown achim:achim /usr/bin/tb_achim.sh
Das gleiche macht man noch für das andere Profil. Dann kann man über /usr/bin/tb_achim.sh bzw. /usr/bin/tb_xyz.sh die verschiedenen Profile gleichzeitig starten.
Der einzige Nachteil ist, dass Links die aus einer email aufgerufen werden, sich nicht mehr automatisch öffnen. Man bekommt eine Meldung von wegen, dass bereits eine Firefox-Instanz läuft.
Man muss dann den Link kopieren und manuell in Firefox einfügen / öffnen.
Trackback-Spam und COREBlog2
In letzter Zeit kamen bei mir sehr viele Spam-Trackbacks rein. Trackbacks kann man einfach global abstellen, in dem man unter Blog --> blogeinstellungen --> Bearbeitung den Haken, der die Trackbacks zuläßt, einfach wegmacht.

Das beschränkt sich leider nur auf neue Einträge. Bereits eingestellte Einträge muss man jeweils einzeln unter dem Eintrag --> bearbeiten --> erweiterte Felder ändern.
Auch wenn die Trackbacks jetzt nicht mehr angenommen werden, bekommt man noch die Benachrichtigung, dass neue Trackbacks hinzugefügt wurden. Das kann man analog der Anleitung für Kommentare auch für die Trackbacks machen.
email-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
Size
289
-
File type
text/html
Wasser- und Energieverbräuche
Vollbad: 120l Wasser
6 Minuten Duschen: 50l Wasser
Unter der Veraussetzung Erdgas von den Stadtwerken Gießen (SWG)
Vollbad: 0,80€
Duschen: 0,33€
[Quelle: Elahn (Magazin der SWG) April 2007]
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- fakten/zahlen
Plone Captchas und COREBlog2
Ich hab's endlich geschafft, das Kommentare zu Blogeinträgen eine Validierung erfordern. Nach dem sich der Spam eine Zeitlang auf Trackbacks beschränkt hat (vorläufige Lösung hier), habe ich seit letzter Woche vermehrt Spam über die Kommentare bekommen.
Um eine Validierung durch Menschen hinzubekommen (Text von einem Bild als Kontrolle, ob wirklich eine Person den Eintrag macht) braucht man das Plone-Produkt Plone Captchas (ich habe die Variante mit "s" genommen = qPloneCaptchas).Und so geht's:
- Produkt hier runterladen
- die (entpackte) Datei in den Produktordner von Plone/Zope kopieren (darauf achten, dass der Ordner qPloneCaptchas heißt) und Zope neustarten
- Produkt über --> meine Einstellungen --> Produkte installieren --> qPloneCaptchas installieren
- Die Datei portal_skins/COREBlog2/cbcomment_form customisieren und dort (am besten vor dem "remember code"-Teil) folgenden Code einfügen:
<div metal:use-macro="here/captcha_widget/macros/captcha"></div>
(siehe Bild 1) - In den Dateien portal_skins/COREBlog2/cbentry_view und portal_skins/COREBlog2/cbcomment_preview Validation auf validate_captcha setzen (siehe Bild 2)
- im Ordner portal_skins/custom eine Datei mit dem Namen cbcomment_form.metadata mit folgendem Inhalt anlegen
[validators]
validators=captcha_validator
Das war's. Jetzt sollte es nur noch mit Abfrage möglich sein, ein Kommentar abzugeben. Bis jetzt habe ich nur einen Haken entdeckt. Falls man jetzt einen Trackback machen will, kommt man automatisch auf das Formular (natürlich jetzt mit Abfrage) für Kommentare, es ist also jetzt garnicht mehr möglich Trackbacks zu machen.
Wäre schön, wenn irgendwer dafür eine Lösung hat.
<edit>Zwar wird beim Anklicken des Trackbacklinks ein Kommentarformular angezeigt, anscheinend werden Trackbacks aber automatisch erzeugt und können nach den Aussagen auf der COREblog mailinglist nicht mit captchas verhindert werden. Bleibt also nur das generelle Abschalten der Trackbacks</edit>
Danke an Yusuke Nakai und seine Erklärung in der COREblog-en mailinglist
Bild 1:

Bild 2:

email-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
Size
289
-
File type
text/html
Trackback-Spam und COREBlog2
Size
861
-
File type
text/html
Zitate
"Alles ist eins - außer der Null."
-- Wau Holland --









